Diese Sprache(n) will ich lernen:
Autor:

Johannes Bopp
Du willst die deutschen Wochentage lernen? Das ist nicht kompliziert. Trage einfach die Wochentage in dieser Reihenfolge in dein Vokabelheft ein:
Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
Samstag
Sonntag
Es gibt aber noch viel mehr, das du über deutsche Wochentage wissen musst. Zum Beispiel, wie du die Wochentage richtig in Sätze einbaust. Oder wann man „Montags“ und wann „Am Montag“ sagt. Außerdem lassen sich deutsche Wochentage auch mit anderen Wörtern kombinieren. So entstehen Wörter wie zum Beispiel „Montagsfrühstück“.
Das alles bringe ich dir in diesem Artikel bei – bleib dran!
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Die Aussprache der Wochentage
Bei der Aussprache musst du immer gut auf die Betonung achten. Bei Wochentagen liegt die Betonung immer auf der ersten Silbe.
Unten siehst du anhand der großen Buchstaben genau, welcher Teil des Wortes betont wird:
Montag – mOntag
Dienstag – dIEnstag
Mittwoch – mITTwoch
Donnerstag – dOnnerstag
Freitag – frEItag
Samstag – sAmstag
Sonntag – sOnntag
Übung: Lies die Wochentage nochmal durch. Sprich sie langsam und laut aus, während du die richtige Betonung setzt. Nach einigen Wiederholungen wirst du schon bald ohne Hilfestellung die richtige Aussprache haben.
Merkhilfen für die Wochentage auf Deutsch
Du hast die deutschen Wochentage schon einige Male wiederholt, aber sie bleiben einfach nicht im Gedächtnis? Keine Sorge. Hier zeige ich dir, wie du dir die Namen der Wochentage schneller merkst.
Es ist ganz einfach. Du musst lediglich ein anderes Wort mit dem Wochentag in Verbindung bringen. In dieser Tabelle findest du passende Merkwörter:
| Wochentag | Merkhilfe |
|---|---|
| Montag | Tag des Mondes |
| Dienstag | Tag des Dieners |
| Mittwoch | Mitte der Woche |
| Donnerstag | Tag des Donners |
| Freitag | Freier Tag |
| Samstag | Tag des Sams (Charakter aus Kinderbüchern) |
| Sonntag | Sonniger Tag |
Kleiner Tipp: Es hilft, wenn du alle Wochentage in zwei Teile aufteilst. Denn alle Wochentage enden auf „-tag“ – außer Mittwoch, der auf „-woch“ endet. Schau:
Frei-tag
Diens-tag
Mitt-woch
Donners-tag
Frei-tag
Sams-tag
Sonn-tag
So kannst du dich nur auf die erste Silbe des Wortes konzentrieren. Denn du weißt, dass fast alle Wochentage auf „-tag“ enden.
Grammatik: Wochentage in Sätzen verwenden
Wenn man ganze Sätze sagt, muss jedes Wort am richtigen Platz stehen. Aber wo ist der richtige Platz für Wochentage in einem Satz? Das erkläre ich dir hier:
Satzstruktur
Es gibt drei Wege, Wochentage in Sätze einzubauen.
Am Anfang: Am Montag arbeite ich im Büro.
In der Mitte: Ich arbeite am Montag im Büro.
Am Ende: Ich arbeite im Büro am Montag.
Alle diese drei Wege sind grammatikalisch richtig. Aber worin genau liegt der Unterschied? In der Betonung. Das Wort, das am Ende des Satzes steht, wird stärker betont. Und je nach Kontext ist es sinnvoller, das Wort „Büro“ am Ende des Satzes zu haben anstelle von „Montag“. Lass mich dir ein Beispiel geben.
Stell dir vor, jemand fragt dich, wo du am Montag arbeitest. Bei der Antwort musst du das Wort „Büro“ betonen. Deshalb setzt du es ans Ende des Satzes: „Am Montag arbeite ich im Büro.“
Wenn dich aber jemand fragt, wann du im Büro arbeitest, muss der Wochentag betont werden und am Ende des Satzes stehen: „Ich arbeite im Büro am Montag.“
Was du bei der Satzstruktur immer beachten musst: Das Subjekt (in diesem Fall „ich“) darf nie von dem Verb getrennt werden. Schau dir die Beispielsätze oben an. Die Wörter „ich“ und „arbeite“ stehen immer nebeneinander.
Fragesätze
In Fragesätzen kommt der Wochentag allgemein immer nach dem Verb. Hier sind ein paar Beispielsätze:
Arbeitest du am Montag im Büro?
Treffen wir uns am Freitag?
Wann arbeitest du am Montag?
Wie oft gehst du montags spazieren?
„Am Montag“ vs „montags“ – was ist der Unterschied?
Schau dir mal diese zwei Sätze an:
Am Montag arbeite ich im Büro.
Montags arbeite ich im Büro.
Wie unterscheiden sie sich? Sie sind sich sehr ähnlich, sagen aber unterschiedliche Sachen aus.
Hier ist der Unterschied: Der erste Satz spricht von einem spezifischen Montag. Der zweite Satz bezieht sich auf jeden einzelnen Montag. Du kannst anstelle von „montags“ auch „jeden Montag“ sagen.
Wochentage – groß- oder kleinschreiben?
Im Deutschen werden Wochentage großgeschrieben. Denn sie sind Nomen, und Nomen werden im Deutschen immer großgeschrieben.
Beispiele:
Mein Lieblingstag ist Montag.
Ich habe am Freitag frei.
Wir arbeiten nicht am Sonntag.
Aber wenn du an einen Wochentag ein „S“ anhängst, ist es kein Nomen mehr und wird kleingeschrieben:
Ich arbeite montags im Büro.
Ich gehe immer freitags ins Fitnesscenter.
Alle Läden sind sonntags geschlossen.
Beachte, dass die Wochentage mit einem „S“ am Ende doch wieder großgeschrieben werden, wenn sie am Anfang des Satzes stehen. Denn alle Wörter am Satzanfang werden großgeschrieben:
Montags arbeite ich im Büro.
Freitags gehe ich immer ins Fitnesscenter.
Sonntags sind alle Läden geschlossen.
Zusammengesetzte Wochentage
Im Deutschen können Wochentage mit anderen Wörtern kombiniert werden.
Wochentag + Tageszeit
Am häufigsten werden Wochentage mit Tageszeiten kombiniert. Hier sind ein paar Beispiele:
Montagmorgen
Dienstagabend
Mittwochnachmittag
Freitagnacht
Sonntagvormittag
Auch mit Präpositionen bleibt die Zusammenschreibung erhalten:
am Montagmorgen
am Freitagabend
am Sonntagnachmittag
Wochentag + Nomen
Wochentage können auch mit anderen Nomen kombiniert werden, zum Beispiel mit Essen, Terminen oder Ereignissen. Doch dann ist es keine Zeitangabe mehr, sondern ein Event:
Beispiele:
Montagsfrühstück
Freitagsmeeting
Sonntagsessen
Dienstagskurs
Wochentage in abgekürzter Form
Im Deutschen werden Wochentage oft abgekürzt, vor allem in Kalendern, Stundenplänen, Terminübersichten und informellen Notizen. In normalen Sätzen werden diese Abkürzungen jedoch nicht verwendet.
| Wochentag | Abkürzung |
|---|---|
| Montag | Mo. |
| Dienstag | Di. |
| Mittwoch | Mi. |
| Donnerstag | Do. |
| Freitag | Fr. |
| Samstag | Sa. |
| Sonntag | So. |
Datumsformat im Deutschen
Wenn man über Wochentage spricht, erwähnt man häufig im Gespräch auch das Datum des jeweiligen Tages. Kennst du die Regeln, mit denen Daten angegeben werden? Sie sind sehr wichtig. Wenn du zum Beispiel den Tag und den Monat in falscher Reihenfolge schreibst, wirst du sonst für Missverständnisse sorgen.
Schreibweise mit Zahlen
Das Datum wird im Deutschen in dieser Reihenfolge geschrieben:
Tag . Monat . Jahr
Beispiele:
12.05.2025
03.11.2024
Du darfst den Punkt nach Tag und Monat nie vergessen.
Datum mit Wochentag
Wenn du den Wochentag nennst, steht er vor dem Datum und mit einem Komma getrennt:
Montag, 12.05.2025
Freitag, 03.11.2024
Weitere Zeitwörter, die du kennen musst
Wochentage werden im Deutschen oft mit Zeitwörtern kombiniert. Diese Wörter geben an, wann, wie oft oder ab welchem Zeitpunkt etwas passiert. Sie helfen, Sätze mit Wochentagen genauer zu machen.
Typische Zeitwörter sind:
Heute
Morgen
Gestern
Immer
Oft
Manchmal
Ab
Seit
Bis
Hier sind ein paar Beispielsätze mit diesen Wörtern, damit du sie in der Anwendung siehst:
Ich arbeite am Montag immer im Büro.
Montags bin ich oft im Homeoffice.
Ab Montag arbeite ich wieder.
Seit Dienstag ist das Büro geschlossen.
Ich arbeite immer am Montag im Büro.
Wir treffen uns oft freitags.
Wann arbeitest du? – Am Montag.
Ab wann hast du Zeit? – Ab Dienstag.
Zusammenfassung: Die Wochentage im Deutschen
Es gibt überraschend viel über die deutschen Wochentage zu lernen. Denn nur die Namen und Reihenfolge der Wochentage zu kennen, reicht nicht aus. Lass uns nochmal kurz die wichtigsten Punkte durchgehen, die du hier gelernt hast:
Du merkst dir die deutschen Wochentage viel schneller mit Merkhilfen (wie zum Beispiel „Tag des Mondes“ für Montag).
Beim Aussprechen der Wochentage musst du immer die erste Silbe betonen.
Wochentage werden großgeschrieben, außer sie haben ein „S“ am Ende (zum Beispiel „montags“).
In ganzen Sätzen können Wochentage am Anfang, in der Mitte und am Ende platziert werden. Wenn du im Satz den Wochentag betonen willst, setz ihn ans Ende des Satzes.
„Am Montag“ bezieht sich auf einen spezifischen Montag, wobei „montags“ sich auf jeden Montag bezieht.
Du kennst nun Zeitwörter, die oft in Sätzen mit Wochentagen vorkommen, wie zum Beispiel „ab“, „seit“ oder „immer“.
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